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Saarbrücker Zeitung vom 06.02.2006


Der künstlerische Charme der Vielfalt

Studierende und Mitarbeiter der Unikliniken präsentieren eigene Werke

Die Mensa und die Lesesäle der Medizinischen Fakultät auf dem Homburger Uni-Campus tragen noch bis zum 17. Februar den Charakter einer Galerie. Studierende und Mitarbeiter zeigen dort unterschiedlichste Formen ihrer kreativen Tätigkeit. So verschieden die künstlerischen Werke, so vielfältig ist die Motivation der Künstler und Künstlerinnen, vom entspannenden Ausgleich bis zur Stressverarbeitung.

von Bernhard Reichhart


Homburg. Studierende und Mitarbeiter des Universitätsklinikums Homburg präsentieren in der Mensa und den Lesesälen der Medizinischen Fakultät noch bis zum 17. Februar ihre künstlerischen Arbeiten.

Das kreative Angebot der Ausstellung „Kunst in der Mensa“ reicht von Aquarellen, Acryl- und Ölbildern über Zeichnungen, Fotografien bis hin zu Skulpturen und Installationen sowie Gedicht-Collagen. Auch bei der nunmehr sechsten Auflage hat die Ausstellung nichts von ihrem Charme der Vielfalt verloren.

Um diese Vielfalt zu zeigen, waren auch diesmal Ausstellungsthema oder Art der Präsentation nicht vorgegeben. Vielmehr konnten die teilnehmenden Studierenden und Mitarbeiter des Universitätsklinikums die Objekte vorstellen, welche ihr oder ihm als vorzeigbar erschienen. „Dies verleiht dieser Standard-Ausstellung mit der wohl größten Vernissage, die im Saarland stattfindet, erneut ihren einzigartigen Charme", erklärte Dr. Kurt W. Becker. „Entdecken Sie diesen Charme der Vielfalt, entdecken Sie die Ecken der Mensa und lassen Sie sich von dem großen kreativen Potential der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler überraschen", forderte Becker die zahlreichen Besucher auf, sich die Arbeiten anzuschauen.

Der Dekan der Medizinischen Fakultät, Professor Dr. Mathias Montenarh, erinnerte an die Verknüpfung zwischen Kunst und Medizin. Vielen Ausstellern diene die Beschäftigung mit der Kunst zur Entspannung und Ablenkung oder auch „zum Verarbeiten von Erlebnissen, in vielen Fällen von Krankheit und Arbeit", so der Dekan.

Nicht mit Bildern, sondern mit Gedicht-Collagen beteiligt sich Jasmin Staab aus Bcxbach an der Ausstellung „Kunst in der Mensa". Sie präsentiert ihre zum größten Teil melancholischen Gedichte erstmals einer breiten Öffentlichkeit. „Ich bin über Christine Kloß, die hier ebenfalls ihr Arbeiten ausstellt, dazu gekommen", erzählt Staab, die dem Arbeitskreis Homöopathie angehört.

Bereits zum zweiten Mal ist Susanne Binot mit von der Partie. „Meine Arbeit ist gerade erst fertig geworden, sozusagen noch druckfrisch", verriet die Medizinstudentin im dritten Semester. Am liebsten arbeitet die 26-Jährige mit Kreide, Bleistift, Öl, Kohle oder Acryl. Sie habe sich erst zwei Wochen vorher entschieden, bei der Ausstellung mitzumachen. Ihre künstlerische Arbeit sieht die gelernte Hebamme aus Soest als einen Ausgleich nach einem anstrengenden Semester in Anatomie. „Das hat richtig gut getan“, betrachtete sie ihr Werk, welches sie naturgetreu nach einer Vorlage in Öl gemalt hat.

Ganz besonders freute sich Susanne Binot über das Plakat zur nächsten Ausstellung „Kunst in der Mensa 2007“. Es zeigt eine Maske, die sie bei der fünften Auflage der Ausstellung präsentiert hat.

Für die musikalische Umrahmung sorgte die Gruppe „BeatBox“ in der Besetzung Marc Nauhauser, Martin Schilke und Vivienne Vieillot sowie Daniel Westenfelder am Piano. Mit traditionellen Flamenco-Tänzen begeisterten zudem Katrin Rubly und Andrea Schotteck. In ihren farbenprächtigen Kostümen setzten sie die passenden Farbtupfer zu dieser außergewöhnlichen Ausstellung in der Medizinischen Fakultät.

Auf einen Blick

Noch bis zum 17. Februar ist in der Mensa der Medizinischen Fakultät auf dem Homburger Campus die Ausstellung „Kunst in der Mensa" zu sehen. Fast 60 Teilnehmer, die an der Fakultät und in dem Klinikum arbeiten, präsentieren ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von der Band „BeatBox“, Daniel Westenfelder (Piano) sowie den Flamenco-Tänzerinnen Katrin Rubly und Andrea Schotteck. Im Jahre 2000 wurde die Ausstellung erstmals von zehn Studenten organisiert. In diesem Jahr nehmen fast 60 Aussteller daran teil.


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Saarbrücker Zeitung vom 30.01.2006

Uni-Mensa verwandelt sich in eine Galerie

Studierende und Angestellte stellen im Homburger Klinikum Objekte ihrer Kreativität aus

Homburg. Seit nunmehr sechs Jahren gibt es die Ausstellung „Kunst in der Mensa" der Medizinischen Fakultät. Die diesjährige Vernissage findet am kommenden Donnerstag, 2. Februar um 19 Uhr in der Mensa der Medizinischen Fakultät in Homburg statt. Bis zum 17. Februar sind in der Mensa und den Lesesälen dann Werke von Menschen zu sehen, die an der Fakultät und in den Kliniken arbeiten.

Insgesamt 57 Teilnehmer, darunter Studierende, Dozenten und Professoren, Krankenschwestern, Physiotherapeuten, Logopädinnen sowie Angestellte aus der Verwaltung zeigen hier, dass sie auch kreatives Potenzial besitzen.

Aquarelle, Acryl- und Ölbilder, Zeichnungen und Fotografien, Skulpturen und Installationen, Poster, Grafikdesign, Gedichte-Collagen, Musik und Flamenco - das Ausstellungsspektrum ist breit gefächert. Die Vielfalt der künstlerischen Objekte bei dieser Ausstellung verdeutliche auch das vielfältige Leben, das auf dem Campus des Universitätsklinikums herrscht. Daher sei diese Ausstellung auch „eine Plattform für alle die, die sich auf dem Campus präsentieren wollen", so die Organisatoren. Mit der Kunstausstellung wollen die Medizinische Fakultät und die Universitätskliniken „einen kleinen Beitrag zum kulturellen Leben unserer Stadt leisten".

Im Jahr 2000 wurde die Ausstellung erstmals von Medizinstudenten organisiert. Damals präsentierten gerade einmal zehn Studierende ihre Werke. Seither stieg die Zahl der Teilnehmer in jedem Jahr an. Mit 57 Ausstellern sind es nochmals drei Künstler mehr als im vergangenen Jahr. Dabei sind es schon längst nicht nur Studierende, die sich in ihrer Freizeit künstlerisch betätigen, sondern auch Lehrende sowie Mitarbeiter aus der Klinik und der Verwaltung.

Für die Werke, die ausgestellt werden gibt es keinerlei Vorgaben, was Größe, Art oder Form angeht. Jeder Teilnehmer stellt vielmehr die Objekte aus, die er selbst für besonders vorzeigbar hält. Gerade dadurch erhält die Ausstellung ihren einzigartigen
Charme.

AUF EINEN BLICK

Bis zum 17. Februar ist in der Mensa der Medizinischen Fakultät auf dem Homburger Campus die Ausstellung „Kunst in der Mensa" zu sehen. Insgesamt 57 Teilnehmer, die an der Fakultät und in den Kliniken arbeiten, präsentieren ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit.

Bei der Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag. 2. Februar, 19 Uhr. wird eine Band spielen. Außerdem gibt es eine Flamenco-Vorführung.

edi.